Marcus – Geliebter Afrikaner (Teil 1)

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Barbara kann sich nicht über ihr Leben beklagen: Sie ist frei und finanziell völlig unabhängig, hat gute Freunde und kann tun und lassen, was sie will. Aber etwas fehlt in ihrem Leben: Liebe und erotische Erfüllung. Weder das eine noch das andere hat ihr je ein Mann geben können, und inzwischen glaubt sie schon, dass es an ihr liegt und sie niemals wirklich glücklich werden kann.

Eines Nachts geschieht etwas Unglaubliches: Sie wird von einer Jugendgang überfallen, aber ein Mann rettet sie – ein schöner junger Farbiger namens Marcus. Es sieht so aus, als würde es bei dieser einen Begegnung bleiben. Aber Barbara kann ihren schwarzen Ritter nicht vergessen. Er ist ihr einzige Hoffnung auf Glück…

LESEPROBE

„Zieh dein T-Shirt aus“, sagte ich zu ihm, und er gehorchte. Ich drehte warmes Wasser auf und befeuchtete einen Schwamm, dann drehte ich mich zu ihm um und erstarrte für einen Moment.

Eine Welle von Gefühlen überspülte meinen Körper, und es ist schwer, sie alle zu beschreiben. Zunächst einmal war da der Anblick dieses halbnackten schwarzen Adonis, der keine Frau kalt lassen konnte. Er war sehr schlank, aber offensichtlich stark und durchtrainiert – wobei dieses Wort nicht ganz passte, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein obdachloser illegaler Immigrant zu McFit ging, so billig der Laden auch war. Nein, so sah ein junger schwarzer Mann wohl aus, der sich nicht überfraß und täglich körperlich arbeitete. Seine Muskeln waren hart, die tiefbraune Haut straff und komplett haarlos. Trotz seiner schmalen Statur hatte er breite Schultern, sein ganzer Oberkörper hatte diese leichte Karottenform, die nur wenige Männer von Natur aus besitzen. Die meisten sehen doch eher aus wie eine Birne.

Aber auch etwas anderes war nicht zu übersehen: Abgesehen von der immer noch leicht blutenden Wunde an der Seite war sein Körper geschmückt durch eine Vielzahl an Narben. In seinem Gesicht waren mir keine aufgefallen, aber im Bereich der Brust und des Bauches war die Haut an mehreren Stellen aufgerissen worden und wieder zusammengewachsen. Was hatte dieser arme Kerl alles mitgemacht?

Ich hatte ihn wohl zu lange angestarrt, und er schien peinlich berührt.

„Tut mir leid“, sagte er und griff nach seinem T-Shirt, das er über den Badewannenrand gelegt hatte. „Ich wollte dich nicht erschrecken.“

„Schon okay, schon okay“, beeilte ich mich zu versichern. „Halt still jetzt.“

Vorsichtig wusch ich seine Wunde mit dem Schwamm. Ich berührte dabei seinen Körper nicht mit der Hand, obwohl ich ein unglaublich intensives Verlangen danach verspürte. Aber ich war hier, um ihn zu verarzten, sonst nichts. Er hatte Schmerzen. Ein paarmal zuckte er zusammen, aber die Stichwunde war wohl nicht sehr tief gewesen und nur in eine Rippe eingedrungen. Ich hatte einen Erste-Hilfe-Kurs an der Uni gehabt, und ich hatte das meiste noch parat.

Ich holte ein antiseptisches Spray, das nicht schmerzte, und versorgte die Wunde damit.

„Jetzt noch ein großen Pflaster“, verkündete ich lächelnd und schnitt mit der Nagelschere ein großes Stück von der Pflasterrolle ab, die ich viel sinnvoller fand als die Normgrößen, die irgendwie nie passten. Diese Pflaster hielten sogar unter Wasser sehr gut, wie ich wusste.

„Willst du ein Bad nehmen?“ fragte ich ihn, und er nahm dankbar an. Ich ging zur Tür und ließ ihn zurück, während er seine Schuhe auszog.

Als ich die Tür schloss, konnte ich nicht anders, als noch einmal zu ihm rüberzulinsen, und in dem Sekundenbruchteil, da ich ihn sah, zog er gerade seine Jeans runter. Ich hatte richtig gesehen, eine Unterhose trug er nicht. Und für einen Moment glaubte ich sogar erkennen zu können, wieso nicht. Aber da musste ich mich getäuscht haben. Ganz sicher war das nicht sein… nein, das war unmöglich. Sicher nur eine optische Täuschung oder so.

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